Da wir gestern nach den Kondoren schon weiter nach Puno am Titicaca-See gefahren waren,
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Bei einer Fahrpause in der Nähe der Andenkenläden getroffen: Alpaca-Lämmchen |
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Blick vom Andenkenladen-Parkplatz aus |
konnten wir es heute etwas ruhiger angehen lassen und erst um halb sieben aufstehen :-) Wir wollten auf die Taquile-Insel, die für ihre kunstvollen Handarbeiten bekannt ist: Die Männer stricken, vor allem feinmaschige, langzipfelige Mützen, deren Farbkombination ihren Status zeigt: Rot-weiss = ledig; rot mit blauen Streifen = verheiratet. Wird bei den Unverheirateten der Bommel auf der rechten Schulter getragen, bedeutet es: Ich bin auf der Suche nach der Frau für's Leben. Wird er links getragen, heisst es: Ich suche ein Abenteuer.
Die Frauen weben so eine Art Kummerbund für ihre Männer, sehr fein und schön gemustert. Zusammen mit den schwarzen Hosen, weissen Hemden und schwarzen Westen sehen die Männer recht fesch damit aus!
Das Schiff legt an einer Seite der Insel an, man macht einen Spaziergang zwischen Andenkenständen hindurch bis zum Dorfplatz, guckt dort den Andenkenladen der Dorfkooperative an und geht dann in ein familiengeführtes Restaurant. In welches Restaurant welche Gruppe geht, wird nach einem revolvierenden System entschieden, so dass die Reichtümer gerecht verteilt werden. Das Essen war lecker!
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Weg vom Anleger zum Dorfplatz; nichts für Leute, die leicht die Höhenkrankheit bekommen, der Titicaca-See liegt über 3800 Meter hoch |
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Glockenturm beim Dorfplatz |
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Straßen gibt es auf Taquile nicht, nur Wege zwischen Feldern und Gärten |
Aber auch das moderne Leben bietet tolle Bilder:
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Laden am Hafen von Puno |
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