Der September ist zwar zu Ende, aber handarbeitstechnisch geht es langsam voran. Hauptsächlich, weil ich in jeder freien Minute für meine Kosmetikerin- und Fußpflegerin-Ausbildungen lerne.
Beim Temperature Blanket bin ich allerdings à jour, wie die SchweizerInnen so elegant sagen:
Die linke Kante ist leider viel unregelmäßiger, im Häkeln bin ich nicht so das Käpsele!
Aber nach einem Monat mit 30 Tagen läßt sich abschätzen, wie groß die Decke wird und wieviel Garn sie verbrauchen wird:
Der Monat wiegt 180 Gramm; mal zwölf wären es 2,160 kg Wolle, wovon ich die Hälfte schon daheim habe. Bei der Bestellung der zweiten Hälfte bin ich im Konflikt: Lieber abwarten (bis wann?), wieviel ich von welcher Farbe brauche und das Risiko eingehen, dass eine Farbe ausverkauft ist oder nicht fortgesetzt wird? Oder gleich bestellen und das Risiko eingehen, auf sehr viel falschen Farben sitzen zu bleiben??
Sehr zufrieden bin ich mit meiner sehr groben Planung der Größe. Die Breite ist ja durch die Maschenzahl schon festgelegt (146 cm) und die Länge wird mit 16 mal 12 Zentimeter auf ungefähr 2 Meter kommen - ziemlich perfekt!!
Ich überlege schon, was ich im nächsten Jahr noch in Farben umsetzen könnte: Meine Tageszufriedenheit? Ausgegebenes Geld? Wie oft ich gelacht habe? Wieviele Kalorien verzehrt?
Die letzte Idee geht eindeutig auf Bridget Jones - Verrückt nach ihm zurück, was ich gerade höre, während ich stricke oder häkle.
A propos Stricken: Bei der Lucy in the Sky-Jacke ist nicht viel passiert; Gründe s.o.
Die zwei letzen Reste der grünen Spinnfasern liegen auch noch rum. Es fühlt sich aber eher wie Aufschieberitis an, denn ich weiß nicht, was ich danach machen soll. Eins ist klar: Diesmal ohne vorheriges Kardieren!
Nochmal zurück zum Häkeln: Ich hätte gerne noch ein paar warme Hausschuhe und habe angefangen, aus der Texel-Wolle was zu stricken. Ging garnicht, viel zu löchrig. Also häkeln. Beim Rumsuchen auf Ravelry eine schöne und kostenlose Anleitung gefunden. Aber wie schon gesagt, beim Häkeln bin ich höchstens Zweitbeste, wenn nicht Vorletzte und falls nicht nach jeder Runde dabei steht, auf wieviel Maschen ich kommen muss, bin ich verloren:
Inzwischen habe ich das Garn schon fünfmal aufgezogen..... Fortsetzung folgt.
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Freitag, 30. September 2016
Freitag, 26. Februar 2016
Genäht und gebastelt
Gerade steht mir der Sinn nach Kleinkram und so habe ich als Dankeschön für die Nachbarn einen Toilettenpapierbeutel für ihr Auto genäht. Den ersten habe ich im 2010 für eine Freundin gemacht, die zu sparsam für Papiertaschentücher war und bei Schnupfen immer eine ganze Toilettenpapierrolle mit sich herum trug. Das fand ich ziemlich abstoßend und so bekam sie damals den Portotyp.
Der erste Häkelhausschuh ist fertig und passt so halbwegs in die Hüttenschuhsohle.
Aber ich hätte weiterhin gerne einen kleineren Schuhleisten; in dem Fall, um die Socke bequem darin festzunähen. Beim letzten Mal habe ich einen zu kleinen Ballerina als Ersatz benutzt und daraus ist die Idee entstanden, den Ballerina als Gußform für Betonleisten zu benutzen. Heute fahre ich zum Baumarkt und hole Beton. Fortsetzung folgt.
Die Nisthöhle wurde noch entscheidend verbessert:
Der erste Häkelhausschuh ist fertig und passt so halbwegs in die Hüttenschuhsohle.
Aber ich hätte weiterhin gerne einen kleineren Schuhleisten; in dem Fall, um die Socke bequem darin festzunähen. Beim letzten Mal habe ich einen zu kleinen Ballerina als Ersatz benutzt und daraus ist die Idee entstanden, den Ballerina als Gußform für Betonleisten zu benutzen. Heute fahre ich zum Baumarkt und hole Beton. Fortsetzung folgt.
Die Nisthöhle wurde noch entscheidend verbessert:
| Textilsteif ist transparent getrockent, Höhle ist deutlich runder und fester |
Mittwoch, 17. Februar 2016
Mixed Mittwoch
Das mit den Hausschuhen hat leider nicht geklappt wie geplant: Die sind viel zu groß, um sie in eine Hüttensohle Größe 40/41 zu nähen:
Mir passen sie auch nur mit dicken Socken. Habe hektisch versucht, kleinere Leisten zu bestellen, aber nichts zu machen. Naja, auf jeden Fall sind sie schön warm und bekommen noch eine rutschfeste Sohle aus irgendwas verpasst.
Für die Hüttenschuhsohlen werde ich aus der bunten 8-fach Sockenwolle Schläppchen nach einer Anleitung von WoolAffair häkeln:
Ich versuche täglich zumindest kurz am Spinnrad zu sitzen und finde, ich werde langsam besser:
Da der Liebe Mann demnächst in England ist, habe ich mir einen schon lange gehegten Wunsch erfüllt und bei WorldofWool eine custom blend, also nach Kundenwunsch kardierte Mischung zu seinem Hotel (viiel weniger Porto!) bestellt. Als die Bestellung draußen war, meinte der Mann, er müsse in Paris in einem engen Zeitfenster vom Gare du Nord (Eurotunnel-Bahnhof) zum Gare de l'Est (TGV-nach-Deutschland-Bahnhof) flitzen und könnte nicht kiloweise Wolle mit sich durch Metro und Bahnhöfe schleppen. Also habe ich die Bestellung nach Hause umgeleitet -Porto nachgezahlt- und gestern ist sie angekommen:
Sieht nach nichts Besonderem aus, ich weiß, aber ich bin hochgradig begeistert! Links ist eine Schafwolle 1:1 mit Flax kardiert und rechts eine andere mit Ramie - ich kann mich für traditionelle Pflanzenfasern absolut begeistern! Und das Färben wird eine Herausforderung, weil man für pflanzliche und tierische Fasern jeweils andere Farben braucht! Mache ich aber nach dem Spinnen, auch wenn das Spinnen mit bunten Fasern mehr Spaß macht; meine Erfahrungen mit den verkorksten grünen Fasern haben mich abgeschreckt:
| Hmm, die Farben hätten auch nicht zusammen gepasst |
Mir passen sie auch nur mit dicken Socken. Habe hektisch versucht, kleinere Leisten zu bestellen, aber nichts zu machen. Naja, auf jeden Fall sind sie schön warm und bekommen noch eine rutschfeste Sohle aus irgendwas verpasst.
Für die Hüttenschuhsohlen werde ich aus der bunten 8-fach Sockenwolle Schläppchen nach einer Anleitung von WoolAffair häkeln:
Ich versuche täglich zumindest kurz am Spinnrad zu sitzen und finde, ich werde langsam besser:
Da der Liebe Mann demnächst in England ist, habe ich mir einen schon lange gehegten Wunsch erfüllt und bei WorldofWool eine custom blend, also nach Kundenwunsch kardierte Mischung zu seinem Hotel (viiel weniger Porto!) bestellt. Als die Bestellung draußen war, meinte der Mann, er müsse in Paris in einem engen Zeitfenster vom Gare du Nord (Eurotunnel-Bahnhof) zum Gare de l'Est (TGV-nach-Deutschland-Bahnhof) flitzen und könnte nicht kiloweise Wolle mit sich durch Metro und Bahnhöfe schleppen. Also habe ich die Bestellung nach Hause umgeleitet -Porto nachgezahlt- und gestern ist sie angekommen:
Sieht nach nichts Besonderem aus, ich weiß, aber ich bin hochgradig begeistert! Links ist eine Schafwolle 1:1 mit Flax kardiert und rechts eine andere mit Ramie - ich kann mich für traditionelle Pflanzenfasern absolut begeistern! Und das Färben wird eine Herausforderung, weil man für pflanzliche und tierische Fasern jeweils andere Farben braucht! Mache ich aber nach dem Spinnen, auch wenn das Spinnen mit bunten Fasern mehr Spaß macht; meine Erfahrungen mit den verkorksten grünen Fasern haben mich abgeschreckt:
| Vielleicht sollte ich es als Art yarn betrachten? |
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