Sonntag, 21. Juli 2019

Tücher wie Engelsflügel

Eine Minute, nachdem ich beim letzten Posting Veröffentlichen geklickt hatte, habe ich endlich die beiden Tücher fertig gestellt. Und am nächsten Tag den Henkel für die Badematte genäht.



Garn aus einem Wollgeschäft vor Ort, das den Charme von Aladins Schatzkammer besitzt; einige Fäden Baumwolle, einige Wolle. Perfekt für jede Gelegenheit, Sonnenschutz oder Windschutz und ein bisschen Wärme - auf jeden Fall schön!



 Aus einem Knäuel Cotton degradé von Rico. Passt zu meiner weißen Lederjacke und zur Jeansjacke und zu weißen Oberteilen und macht sportliche Oberteile weiblicher. Einfach super.
Beide Tücher sind riesig, haben aber praktisch kein Volumen und wenig Gewicht.



Henkel für die Badematte. Damit lässt sie sich wie ein Pfeileköcher schräg über dem Rücken tragen und verstopft nicht die ohnehin volle Badetasche - was ich immer mit mir rumtrage.....

Und was mache ich jetzt? Tugendhaft häkle ich am ersten Ärmel der schon einige Male wieder neu angefangenen Jacke aus weißem Cotton-Merino weiter.
Weiterhin gibt es ein weiteres Dreiecktuch aus blauem, getüpfeltem Baumwollgarn - passend für dunkelblaue Baumwolljacken.
Und eins aus den Resten des Andengarns, aus dem ich eine bunte Jacke gemacht hatte, die ohne Tragen direkt bei der Kleiderkammer landete.

Montag, 8. Juli 2019

Me Made Mittwoch ohne Verlinkung

Da war ich stolz, dass ich mal wieder was für den Me Made Mittwoch zu zeigen habe und dann fand er nicht statt.

Fertig ist mehreren Wochen eine Sommerhose aus Leinen-Viscose nach einem uralten Schnitt.

Für eine einfache Gummizughose war es recht viel Arbeit und ich glaube, beim nächsten Mal mache ich mir noch einen Zacken mehr Mühe und nähe eine richtige Hose mit Abnähern und angepasstem Bund.
So richtig gefällt sie mir nämlich nicht. In echt sieht sie viel schlappiger aus. (Aber meine Haut ist nicht so rot und mein Oberkörper nicht sooo breit). Vermutlich trenne ich sie auf und nähe sie neu.

Soll ich noch ein besseres Bild machen? Ach nö
Ansonsten bin ich endlich, endlich mit zwei Sommer-Dreieckstüchern fast fertig. Bei beiden reicht das Garn gerade nicht, um die letzte Zacke fertig zu stellen, so dass ich jeweils eine dünne Stricknadel in die gewünschte Reihe einfädeln muss und dann aufziehen bis zu diesem Punkt und abketten. Eigentlich keine große Sache, aber sie wird immer wieder verschoben. Bis gestern war es sowieso zu heiß für jegliche Art von Tuch.

Idealerweise kriege ich es dann auch mal hin, die letzten paar Reihen des Drift-Cardigans zu stricken und die ungefähr eine Million Fäden zu vernähen, so dass ich ihn anziehen kann....

Endlich geschafft habe ich jedoch, aus einer alten Baumwolldecke und zwei alten Indien-Tüchern eine schöne Badematte zu machen. Die Idee kam mir letzten Sommer und ich habe sie tatsächlich rechtzeitig zur Freibad-Saison umgesetzt und bin ganz happy mit meiner neuen Matte:

Hier stecke ich gerade eins der Iücher auf die Baumwolldecke

Fertige Matte: Die alte Baumwolldecke ist zwischen den Tüchern eingefasst und liegt viel Glatter aus auf dem Foto.
Gerade bin ich noch dabei, einen Henkel wie für eine Picknick-Decke zu basteln.


Sonntag, 19. Mai 2019

Nicht gerade mit Ruhm bekleckert

Ja, leider: Nachdem es im Versandhandel die Leinenhose nicht mehr gibt, die ich letzten Sommer dauernd anhatte, habe ich tatsächlich überlegt, mir eine zu nähen.
Es gibt beim Stoff-Versender einen tolle Leinen-Viskose-Mischung, wovon ich flugs vier Meter in Weiß für zwei Hosen bestellte.
Nicht so flugs fiel dann die Entscheidung für den Schnitt. Am liebsten hätte ich einen alten Ullstein-Schnitt verwendet, den ich in den Achtzigern dauernd benutzte, aber ich brauche was mit Gummizug, schließlich bin ich weiter auf Abnehmkurs.
Ewig habe ich mir Burda 6938 im Netz angesehen: Ein Schnitt für Webware, schön schmal mit einem dreifachen Bündchen, das recht professionell aussieht.
Am Schluss war ich doch zu geizig sparsam und es wurde Neue Mode 21670, den ich, glaube ich, mal von meiner Mutter überlassen bekam.

Es wird Ansicht A mit Krempeln
 Ich habe schon lange keine Hose aus Webware mehr genäht; die Anpassungen für Hohlkreuz (also Bauch und Po) und Extrakilos waren mir stets zu mühsam.
Zuschneiden war noch super; es ist verrückt, wie sich die Hände an die vertrauten Bewegungen erinnern. Und ich war super vorsichtig und überlegt. Wie Leute ohne Stecknadeln und mit Rollschneider zuschneiden könnnen, ist mir eh ein Rätsel. Abstände abschätzen kann ich aber schon ganz gut und nächstes Mal veranstalte ich nicht so einen Aufwand.


Aber beim Nähen habe ich eine Menge Fehler gemacht: Logikfehler, mich an Sachen nicht mehr erinnert etc. Allerdings war ich dann doch so bei der Sache, dass ich nicht viel auftrennen musste - bisher.
Allerdings hatte ich auch eine gute Idee (glaube ich): Ich habe den vorderen Taschenbeutel aus beigefarbenem Stoff zugeschnitten, damit er nicht so durchscheint. Außerdem habe ich einen höheren Taschenbeutel von einem anderen Schnitt gewählt, der mit dem Bündchen mitgefasst wird und deshalb nicht so leicht einreißt.


Erfreulich war auch, das diese erste Hose genau die Hälfte des Stoffes verbrauchte. Ich habe das also ganz gut eingeschätzt.
Mal gucken, wie sie ausfällt und dann entscheide ich weiter!

Die Sommerjacke macht langsam Fortschritte, denn ich habe die beiden letzten Titel von Leonie Swann als Hörbücher auf dem Tablet und genieße sie sehr. 



Was genauso dringend fertig werden sollte, ist das Dreieckstuch aus der Baumwolle-Merino-Mischung, denn das könnte ich täglich anziehen. Leider ist das Garn so spinnwebdünn, dass es ewig dauert.

Sonntag, 5. Mai 2019

Nicht soo schlecht


Seit zwei Wochen lerne ich intensiv auf eine Prüfung und bin deshalb recht stolz, dass ich doch schon so weit bin. Ab und zu habe ich abends ein wenig gestrickt und das Feine am Ärmel von oben ist ja, dass es immer schneller und schneller geht. Der zweite Ärmel sollte eigentlich ein Kinderspiel werden! Ab morgen nachmittag habe ich Zeit dafür.
Erstaunlich, wie gut die Kamera die unterschiedlichen Farben rausholt, mit meinen menschlichen Augen sieht das ganz anders aus und die Unterschiede fallen längst nicht so auf.
Das Bündchen zieht sich bei Tragen nicht so zusammen wie auf dem Foto. Es hat noch zwei Extrareihen spendiert bekommen und wird in der nächsten Reihe abgekettet.
Der Ärmel sitzt jetzt richtig gut.
Ich glaube, diese Jacke werde ich sehr oft und gerne tragen!

Und morgen nachmittag gucke ich durch die anderen Einträge beim SJKA von Me Made Mittwoch.

Sonntag, 14. April 2019

Hätte, hätte, Fahrraddingsbums - Sommerjäckchen 2019

Wenn ich eifrig Yoga machen würde, könnte ich mich jetzt in den Hintern beißen: Weil ich nicht auf die Stimme gehört habe, die sagte, dass der Ärmel zu weit und es sinnlos ist, weiter zu stricken.
Tja, habe ich aber nicht gleich. Schließlich habe ich doch den Ärmel bis zur Achsel aufgezogen und ein Stück weit enger runtergestrickt. Wurde aber immer noch zu weit, so dass ich die komplette Armkugel wieder rausgeribbelt habe. Und das ist der aktuelle Stand für den Sommerjäckchen-Knit-Along:

Hätte, hätte, Fahrraddingsbums


Vermutlich war der allererste, schmale Ärmel letztes Jahr im August genau richtig, aber das konnte ich damals nicht wissen.
Ich tröste mich - mal wieder - damit, dass ich prozessorientiert bin und Stricken mein Hobby, wo es auf ein Stündchen länger oder kürzer nicht ankommt rhabarber, rhabarber.



Mittwoch, 27. März 2019

Der 301. Post - kaum zu fassen

Mein Kopf weiß, dass ich meinen ersten Post vor x Jahren gesetzt habe, aber ich schreibe weiterhin so gerne, dass sich die Begeisterung weiter ganz neu und frisch anfühlt.
Bloß inhaltlich ändert sich nicht sooo viel. Freundinnen meinen, ich hätte doch durchaus andere, interessante Themen für weitere Blogs, aber ich mag auch nicht so viel von mir preis geben.

Das weiße Dreieckstuch wird dringend gebraucht, wächst aber langsam.

An der lila Jacke wurde weiter gearbeitet und da von memademittwoch.blogspot.com ein Sommerjäckchen-Knit-Along veranstaltet wird, habe ich das sie zur Teilnehmerin erklärt.
Das Feine ist, dass sie schon recht weit ist, so dass Hoffnung besteht, dass sie diesen Sommer noch getragen werden kann:


Auf das frickelige Aufnehmen der Maschen für den Ärmel aus dem Ärmelloch hatte ich erstmal keine Lust, so dass die Knopfleiste - wieder mit gleich eingestrickten Knöpfen - und das Taillenbündchen zuerst dran kamen.

Und wieder fanden sich passende Knöpfe in der Perlmutt-Großpackung von Buttinette, die ich vor Urzeiten mal bestellt hatte und aus der schon einige Jacken bestückt wurden!

Die vorherigen Jacken aus diesem Garn (Lignite und das Bürojäckchen) sind mittlerweile zu groß und schlabberig - sehr schade. Ich werde die jedoch auf keinen Fall aufribbeln. Das Garn ist ungefähr 30 Euro wert und dafür lohnt sich die Mühe nicht, finde ich. Der Plan ist, sie demnächst heiß zu waschen und in einen Waschsalon-Trockner zu tun. Entweder sie
a) passen danach, das wäre am besten
oder
b) bleiben zu groß, dann werden sie dem Kleiderladen gespendet.
Auf jeden Fall sollte ich die Knöpfe vor dieser Aktion mit Knopfschonern schützen, wäre sonst schade.

Die Nähmaschine ist weiterhin in Reparatur und ich verbringe zu viel Zeit in meiner Facebook-Gruppe, um ein größeres Näh-Projekt anzugehen.

Donnerstag, 7. März 2019

Same same...

Diese Woche habe ich wieder eine Weiterbildung, bei der ich mein Strickzeug dabei haben kann, so dass das weiße Sommertuch ein wenig Fortschritte macht.
Ansonten tut sich weiterhin nicht viel. Meine freie Energie geht in die Gewichtsabnahme: Mahlzeiten planen, Kalorien und Sport tracken, Online-Fitti, Crosstrainer und bei gutem Wetter durch den Wald hoppeln. In abgeschlubberte und ausgewaschene Radlerhosen oder Leggings wird noch ein Taillengummi gezogen, bis ihre Zeit endgültig abgelaufen ist und neue Sachen werden nicht geplant.
Beim Rumräumen habe ich noch ein vor Urzeiten angefangenes Shirt aus Pannesamt gefunden, bei dem noch Ausschnitt, Ärmelkanten und Saum offen sind. Noch ist es etwas zu eng, sollte aber bald passen. Der Schnitt sieht eine Schluppe vor, aber das kann ich mir nicht mehr vorstellen. Also habe ich bei Stoffe Hemmers Fertigbündchen (Cuffs) mit Lurex für Ärmel und Saum bestellt und erstmal angefangen, den Ausschnitt  mit Gummiband zu versäubern. Die Methode, wo frau einmal Gummi auf die linke Seite steppt, dann nochmal umschlägt und mit einer zweiten Naht fixiert. Leider hat mittendrin die Nähmaschine gemeldet, dass sie in Reparatur müsse. Der Rest muss also warten.

Aus den Strick-UFOs habe ich das hell-lila Jäckchen vom letzten oder vorletzten Jahr gezogen mit dem Plan, die Ärmel endlich fertg zu stricken um das Teil im Frühling anziehen zu können. Leider habe ich es aber zu unbedacht weg geräumt ohne zu dokumentieren, aus welchen Einfärbungen Leib und Ärmel jeweils geplant waren. Echt doof, denn die Unterschiede sind oft erst beim fertigen Stück störend zu sehen! (Wie ich beim Lignite-Cardigan leider gemerkt hatte.....).

Ich habe Fotos gemacht in der Hoffnung, dass sich darüber doch etwas bestimmen lässt:


Hmm, das bringt mich garnicht weiter. Vielleicht stricke ich ab sofort jeweils eine Reihe mit dem alten Faden und jede zweite Reihe mit einem anderen Knäuel weiter. Dann gibt es bestenfalls nur einen feinen Unterschied.