Montag, 26. März 2012

Doch noch ein Höhepunkt: Inka-Ruinen von Pisac

Von unserem netten, deutschen, ehemaligen Nachbarn in Lima hatten wir den Tipp bekommen, das Zentrum einer Alpaca-Kooperative zwischen Cusco und Pisac zu besuchen. Also buchten wir heute ein Taxi mit Fahrer für eine Tour zu den Ruinen von Pisac mit Stopps bei den Ruinen von Q'enqo, Pucapucara, Tambomachay und der Kooperative.

Halb unterirdischer Felsaltar von Q'enqo

Kleine Inka-Festung Puca Pucara


Wasserheiligtum Tambomachay


Im Vorführbereich der Alpaca-Kooperative: Färbe- und Beizmittel und ihr Ergebnis

Färbebad

Ein Regenbogen an Woll-Strängen
 An der Kooperative sind vierzehn Gemeinden beteiligt, deren Mitglieder abwechselnd zu Färbe- und Webvorführungen in das Zentrum kommen.



Ihre Arbeiten können im angeschlossenen Laden erstanden werden  Wir haben einen Schal/Läufer erstanden, den Modesta Chipana aus Amaru gefertigt hat. Weiterhin ist ein Michell-Laden angeschlossen, dessen Umsatz zum Teil auch in das Projekt fließt. So ist es nur eine gute Tat, dass ich doch noch 500g Baby Silk (80% Baby Alpaca, 20% Seide) in Rot zu einem akzeptablen Preis bekommen habe :-)


Der Höhepunkt des Tages waren aber die Ruinen von Pisac, die eine größere Fläche einnehmen als Machu Picchu und mehr Menschen beherbergten. Wir haben nur die eigentliche Stadt gesehen; ich war von der Höhe zu kurzatmig, um noch die zweistündige Strecke an den Terrassenfeldern (auf Spanisch: andenes) entlang zum Heiligen Bezirk zu laufen.





Zum Abschluss waren wir noch auf dem Markt von Pisac, der in den Reiseführern zu Recht nur noch halbherzig empfohlen wird: 95% sind die üblichen Touristenandenken und 5% sind Lebensmittel wie getrocknete Kartoffeln, Mais und Bohnen.


 Aber ich möchte nicht verschweigen, dass es ein Wollgeschäft gab mit der auch in Lima erhältlichen Indiecita von Michell (Preis ?) und lokalem Baby Alpaca zu einem supergünstigen Preis (80 Soles, also heute 22 Euro für 800g). Das Geschäft heisst Artesanias Huallpa und ist in der Calle Grau 495.

Packungen von Indiecita
Und am Abend brachte die Händlerin des Mercado de Artesania tatsächlich die bestellten Alpaca-Fasern:

Ungewaschen, aber zum gleichen Preis (80 Soles), wie die gewaschene, kardierte, gesponnene und gefärbte Wolle vom Markt

1 Kommentar:

  1. Beneidenswert, was Du alles siehst und erlebst.
    Und wer weiß, vielleicht ist das Vlies auch eine besonders gute Qualität, das wünsche ich dir jedenfalls.
    LG
    maliz

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