Sonntag, 2. Dezember 2018

Textilkleber hat eine fadenähnliche Struktur, wenn .....

.... ein Reißverschluss verklebt wird.
Ich hatte endlich mit den Kissen aus dem Gobelin-Stoff angefangen und für die Reißverschlüsse eine schon oft bewährte Technik genutzt: Mit weiten Stichen die Naht nähen, die der RV mal verschließen soll und die Nahtzugaben auseinander bügeln. Die Nahtzugaben mit Klebstoff einstreichen und den RV mit den Zähnchen nach unten drauf kleben. Beschweren, trocknen lassen und RV einnähen. Hilfsnaht auftrennen und sich freuen.
Blöd nur, dass ich diesmal nicht den Papier-Klebestift genommen habe sondern den Textilkleber, auf dem stand, dass er sich auswaschen lässt. Stimmt vermutlich, aber ich habe wohl zu großzügig aufgetragen und jetzt sind die Reißverschlüsse ziemlich verklebt:
Habe die Stücke natürlich erstmal gewaschen. Hat keinen Unterschied gemacht. In den Haushaltsportalen steht, dass der Kleber sich mit Azeton löst. Ich also ein kleines Fläschen Nagellackentferner mit Azeton gekauft und mit einer feinen Spritze drauf getan. Dran rumgeprokelt und wieder gewaschen. Heiß diesmal.


So sieht eins der Kissen aus, an das andere habe ich mich noch nicht dran getraut. Aber von Auflösen ist weiterhin nichts in Sicht. Vielleicht probiere ich es noch mit purem Azeton, bevor ich den Stoff völlig zerstöre.

Wenigstens habe ich das Tuch für meine Sachbearbeiterin heute fertig bekommen. Jetzt darf ich wieder am Probe-Cardigan in Puppengröße weitermachen und an einem chicen Schulterwärmer, den ich an Silvester tragen möchte. Großartig!


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