Montag, 17. März 2014

Handytäschchen - auch das lässt sich komplizierter machen

Anfang März hat mir mein Vertrag ein neues Handy gegönnt und das verlangte nach einer angemessenen Hülle. Ich wollte schon immer für alles Mögliche Täschchen nähen. Z.B. für externe Festplatten, Blutdruckmessgerät und Stethoskop, Kamera, kleine Lautsprecher und MP3-Player etc. etc., habe aber noch keines fertig gemacht.
Letzte Woche habe mir Ronjas und Nephytis Anleitungen angeschaut und endlich mal losgelegt. Das sollte wirklich kein Hexenwerk werden - aber ich musste es natürlich komplizierter machen.
Ich hatte mir überlegt, für das Futter meine Sammlung von Brillentücher zu nutzen, die ja den idealen Schmusestoff für das Display abgeben sollten und nach Anleitung alles zugeschnitten.



Für den Transport des Handys in der Handtasche brauche ich ein Täschchen und ein weiteres, das sich mit zwei Schlaufen an den Gürtel hängen lässt. Bei diesem soll ein Schutz gegen elektromagnetische Strahlung an die dem Körper zugewandte Seite eingebaut werden. Habe nach dem Profimaterial -mit Silberfäden durchzogener Industriestoff- recherchiert, aber der Preis ist zu hoch.
Der Liebe Mann ist jedoch Ingenieur und meinte, jedes Gewebe oder Geflecht aus Metall würde die Strahlung auffangen.
Also habe ich im Bastelladen Schmuckdraht gekauft und angefangen zu stricken:


Leider eine anstrengende Arbeit, die in die Finger piekt. (Nachdem soviel gestrickt war, habe ich mir einen kleinen Webrahmen bestellt... Der wird für das nächste Handytäschchen benutzt.)
Jedenfalls ist das Gestrick zu dick, um für die bereits zugeschnittenen Teile benutzt zu werden.

Diese habe ich gestern zusammengenäht und - das Täschchen ist zu klein! Grrr.

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