Dienstag, 12. November 2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 46/2013 - definitv Schema F

Heute grub das Wollschaf eine alte Frage von 2005 aus dem Archiv:
Hast Du für Dich die ultimative Socke gefunden?
Und strickst Du sie immer nach dem Schema F? Das heißt - nach welcher Tabelle, mit welcher Ferse, mit welcher Spitze? Immer das gleiche oder variierst Du?


Wenn ich in der ersten Jahreshälfte 2005 geantwortet hätte, so hätte ich geschrieben, dass ich vom Bündchen nach unten stricke mit einer klassischen dreiteiligen Fersenkappe und einer Bandspitze. Und dass ich praktisch keine Socken stricke, weil ich es eher doof und langweilig finde und die fertigen Socken spießig.
Aber ungefähr in der Mitte dieses Jahres entdeckte ich Bine Bröhls Übersetzung von Wendy's Toe-Up Sock Pattern mit Bumerangferse und strickte im August 2005 mein erstes Paar auf diese Weise. Von da an habe ich so viele Socken gestrickt, bis ich das perfekte Paar für mich hatte und dann wieder so ziemlich das Interesse verloren.
Das perfekte Paar nach Schema F beginnt also toe-up mit Beilaufgarn-verstärktem Garn aus einer Luftmaschenkette. Zum Spann hin werden seitlich ein paar Maschen zugenommen, dann kommt eine wieder mit Beilaufgarn-verstärkte Bumerangferse und schließlich ist der Schaft mindestens genauso viele Runden hoch wie zwischen Zehen- und Fersenteil sind.
Muster gibt es nicht, am besten finde ich glatt rechts oder Fußrücken und Schaft gerippt. Für Socken benutze ich gern selbstmusterndes Garn, was ich für alles andere gar nicht schön finde. Für irgendwann in der Zukunft habe ich aber auch die "In 80 Socken um die Welt"-Hefte.
Ich stricke Socken immer parallel, evtl. aus einem Knäuel von der Mitte und von außen gleichzeitig. Erst vom ersten Socken den Zehenbereich, dann vom zweiten. Dann wieder vom ersten bis zur Ferse ungefähr, dann vom zweiten. So vergesse ich nicht, was ich beim ersten gemacht habe und bin ungefähr gleichzeitig fertig. Und außerdem kann ich das Garn bis zum letzten Zentimeter ausnutzen. Naja, das ist nun auch spießig....

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