Donnerstag, 10. Oktober 2013

Die verstrickte Dienstagsfrage 41/2013 - Strickdesaster

Das Wollschaf hat eine nette Frage gestellt:
 Welches war das bisher größte Strick-Desaster, das Du mal produziert hast?
Was genau war daran so schrecklich?
Konntest Du daraus Lehren für Deine weitere Strick-Karriere ziehen?
Vielen Dank an Kerstin für die heutige Frage!

Als die Frage am Dienstag erschien, fiel mir kein Strickdesaster ein und auch beim zweiten Überlegen produziere ich eher Sachen, mit denen ich nicht so 100% zufrieden bin als komplette Katastrophen. Typischer Fehler ist eine zu labbrige Knopfleiste und/oder eine zu labbrige Schulternaht, so dass die Jacken nicht richtig sitzen. Oder die Sachen sehen halt nicht so gut aus, wie ich zuvor dachte.
Ein echtes Passformdesaster war die erste Jacke für den Lieben Mann, die komplett zu groß wurde. Inzwischen aufgeribbelt, neu gestrickt und passend. Hier ein Bild der zu großen Jacke.
Ästhetisches Desaster: Das Hässlichste, was ich überhaupt je gestrickt habe ist mein allererster Schal, der GösD nicht mehr existiert.
Und das am wenigsten Schöne aus den letzten Jahren ist eine Laptophülle aus dickem Wolle-Rödel-Sockengarn aus dem Buch von Judith Durant: Verliebt, verstrickt, verheiratet:

Der Faden rechts ist schon zum baldigen Aufziehen herausgepuhlt
Es gefällt mir, moderne Elektronik in traditioneller Handarbeit aufzubewahren. Mein Kindle hat eine strick-gefilzte Hülle und die Kamera ein bei Dawanda bestelltes, genähtes Täschchen. 
Aber diese Hülle ist dann doch zu hässlich. Aus demselben Garn gibt es übrigens noch eine Art Wurst, die unten im Laptopfach des Rucksacks für Dämpfung sorgt, diese werde ich behalten.

Lehren daraus: Eine groooße Maschenprobe stricken. Schulternähte und Knopflöcher verstärken.


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