Dienstag, 4. Juni 2013

Verstrickte Dienstagsfrage 23/2013 - Geheimrezepte für Socken

Das Wollschaf hat heute eine Frage aus dem Archiv gezogen:
Hast du ein "Geheimrezept" für deine Socken – falls du Socken strickst ? Und wenn ja wie lautet es ? Es gibt ja viele Anleitungen für Socken und mindestens genauso viele verschiedene Füße, breite, schmale, hoher Spann, dicke Waden usw. Mich würde interessieren wie du den verschiedenen Anforderungen gerecht wirst!
Vielen Dank an Bianca für die heutige Frage!

Ich stricke ab und zu Socken, aber nur ohne Muster und gerne aus dickerem, also sechsfädigem Garn.
Naja, ein Geheimrezept habe ich nicht, eher aus bitterer Erfahrung gewonnene Erkenntnisse: 
a) Die Tabellen mit Schuhgröße und Maschenanschlag stimmen nur für dünne Nadeln und enges Stricken,
b) denn zu schlabbrige Socken:


c) und zu lange Socken sind doof!
Hier zu lang gehäkelt

d) Meiner Meinung nach profitieren gestrickte Socken von Beilaufgarn in Spitze und Ferse. Gehäkelte sind eh dick genug und brauchen das nicht.
e) Auch schlimm sind zu kurze Schäfte, deshalb bin ich ein Fan von Toe-up-Socken, weil ich dann so lange stricken kann, wie das Garn reicht oder mit anderem Garn weiter.
Der richtige Moment, um bei Toe-ups für mich mit der Ferse anzufangen ist, wenn das Fußteil bis zum Knick reicht, der entsteht, wenn ich den Fuß flexe, also den Fußrücken Richtung Schienbein ziehe. Da ich eh nur für mich oder den Lieben Mann Socken stricke, kann ich schnell mal probieren (lassen). Wenn ich denke, das muss zu kurz sein, ärgere ich mich später über zu lange Socken!
f) Seit ich Toe-up und Bumerangferse kenne, mache ich nur noch das, die klassische Ferse plus Bändchenspitze fand ich eigentlich noch nie schön. Die Breite von beidem passe ich ein wenig an den zu  bestrickenden Fuß an, schmaler für mich, breiter für den Lieben Mann.
g) Abgekettet wird italienisch, das sieht gut aus, finde ich. Wird aber gerne mal recht eng, wenn ich mich nicht sehr konzentriere.

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