Freitag, 16. März 2012

Nähfragezeichen Nr. 32 fragt nach (Knoten-)Kleidern

Meike von crafteln fragt heute
Warum ausgerechnet (Knoten-)kleider?
Beim MMM ist es nicht zu übersehen. Hobbyschneiderinnen lieben es, Kleider zu nähen. Warum eigentlich? Was ist dran am Kleid (im Allgemeinen) und (im Speziellen) am Knotenkleid?

Wenn ich die tollen Kleider sehe, die beim MMM erscheinen, will ich sofort auch eins nähen. Sie sehen so weiblich und sophisticated aus. Aber ich habe noch nie ein einteiliges Kleid genäht, höchstens Röcke mit passenden Oberteilen. Aus praktischen Gründen glaube ich, denn ein Kleid kann ich nur einmal anziehen, dann ist schon wieder waschen und bügeln angesagt. Meine Kaufkleider hängen oft monatelang ungetragen im Schrank. Für dieses Jahr habe ich mir jedoch vorgenommen, von den einfachen Röcken zum chicen Kleid fortzuschreiten.

Wir haben heute unser Haus in Lima dem Vermieter übergeben und sind nach Arequipa, die Wollhauptstadt Perus geflogen. Morgen besuchen wir das kleine Museum der Firma Michell. Ich will keine Wolle kaufen, aber falls es Fasern zum Spinnen gibt, werde ich zuschlagen!

Das Frühlingsjäckchen ist nicht dabei, der kleine Koffer war schon voll. Aber das Sockenstrickzeug musste mit; eine guter Entschluss, denn hier ist es zwar tagsüber sonnig und warm, aber nachts eisig kalt und ich bin bei einem Paar Toe-up-Socken schon am Schaft. Ich stricke beide parallel, damit sie gleichzeitig fertig werden :-).

Kommentare:

  1. Das mit dem Waschen ist ein Argument. Darüber hatte ich noch nicht nachgedacht. Dann braucht frau eben mehr Kleider :-)

    Da ich ein kleines Kind habe, wasche ich sowieso ständig und die Jerseykleider sind im Nu trocken, wenn ich sie auf einen Bügel hänge und damit den Schrank von außen verschönere. Die Winterkleider wasche ich nicht dauernd, denn da habe ich ja genug drunter, was den Schweiß auffangen kann und täglich gewechselt wird. Dank Catherine lernte ich auch die Vorteile von Naturfaser-Kunstfaser-Mischungen zu schätzen, die sich leichter waschen lassen und schneller trocknen.

    Ich glaube, ich habe dein Argument entkräftet. Am Anfang kostet es Überwindung, an einem "normalen" Tag ein KLeid anzuziehen, von dem man erst dachte, es wäre "für gut". Mittlerweile mache ich aber fast jeden Tag zu einem "guten Tag" und fühle mich verdammt gut damit. Apropos bügeln. Ich bügele fast nie! Das ist eine Frage der Stoffwahll!

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    1. Das mit den mehr Kleidern gefällt mir :-)Überhaupt schöne Argumente für Kleider - danke sehr. Grüße, Petra

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