Montag, 6. Februar 2012

Röcke genäht: Drei Topp, zwei Flopp

Bis vor acht Wochen hatte ich eine lang andauernde Nähblockade: Der Rock, dessen Schnitt ich mir nach dem Römö-Schnitt und meinen Maßen liebevoll erstellt hatte, bildete eine merkwürdige Beule über der Hüfte. Ich war völlig entmutigt und die Nähmaschine stand eine lange Zeit nur zur Zierde rum. Dann begann ich damit, ein Täschchen für mein Stethoskop zu nähen und bekam erstmal wieder Oberwasser. Bis ich meinte, für die Klappe ein Quiltfüßchen zu brauchen. Dieses wurde also erst erfolglos in Gamarra gesucht und schließlich in Deutschland bestellt. Also wieder Pause. Schliesslich probierte ich den Rock nochmal an und siehe da: Die Beule war nur die nicht ausgebügelte Nahtzugabe und der Rock sitzt super. Peinlich, peinlich. Seitdem ist das Bügelbrett mein bester Freund.

Puppe ist schmaler als ich - an mir sitzt er gut


Dadurch habe ich wieder Mut gefasst und gleich noch ein festliches Modell für Silvester genäht.
Dann brauchte ich eine Pause von diesem Schnitt und habe mich mal wieder an der Umwandlung einer abgeschubberten Jeans zu einem Jeansrock versucht. Ich dachte, wo die Hose mir zu klein ist, müsste der Rock passen - stimmt leider nicht.


Das nächste Projekt war leider auch ein Flopp: Gummizugrock aus einer einfachen Baumwolle mit Rüsche unten. Ist kein Foto wert.
Der folgende Rock wiederum ist sehr schön geworden, ein weiter Rock aus einer gut abgehangenen, fein schimmernden Baumwollmischung, mit zartem Batist von Reine in Paris gefüttert. Foto folgt.
Jetzt gibt es noch Stoff und Pläne für zwei weitere weite Sommerröcke, was schlau wäre zu nähen, denn hier ist Sommer und danach wird für mich in Deutschland auch (hoffentlich) Frühling und bald Sommer sein. Und das habe ich auch verdient!

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