Sonntag, 29. Januar 2012

Ohne Wolle aus dem September-Urlaub zurück (erst im Januar veröffentlicht)

Wir hatten vom hiesigen Winter genug und wollten noch mehr von Peru sehen, so dass wir für knapp drei Wochen eine Rundreise mit Flieger, Leihauto und Überlandbus in den Norden Perus unternommen haben.
Wir waren in allen drei Landesteilen, die jedes Schulkind nennen können muss: Costa (Küste), Sierra (Hochland) und Selva (Amazonas-Urwald). Woll-Verarbeitung gibt es nur im Hochland. Ich habe mehrere
Frauen gesehen, die Gehen mit einer Fussspindel spannen, bzw. gekauftes Garn stärker verzwirnten.
Ich nehme an, zum Häkeln oder Weben, denn ich sah kaum jemanden stricken, aber viele Frauen (nie Männer) allein oder zu mehreren am Straßenrand sitzen und häkeln. Meist fröhliche, bunte Kissenbezüge oder Schals.
Aus dem Auto heraus fotografiert

Der vordere Teil des Webstuhls ist am zweiten Hausbalken eingehängt

Verkaufstheke für Handarbeiten in einem Restaurant - Gehäkeltes verziert auch den Sitz des Stuhls
 Ich hätte gerne etwas gekauft, denn die Armut war stets fühlbar. Aber ich konnte mich auch nicht überwinden, etwas zu erstehen, was mir eigentlich nicht gefällt. Wir haben nach Spinnfasern gefragt, aber es gab keine zu verkaufen.

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